Ernährung

Was unser Körper braucht

Wie kann man gesund und fit bleiben?
Unsere Gesundheit fängt mit unserer Ernährung an. Mit Herbalife habe ich etwas gefunden, das mir gut tut, sowie viele weitere Menschen wie Frau Dr. Irene Heschl-Koller (Allgemeinmedizinerin, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe). In ihrem Vortrag über "Was unser Körper braucht" beschreibt sie Folgendes:

Es gibt 3 wichtige Dinge, die jeder von uns wissen sollte:
Unsere Mahlzeit als Energielieferant sollte aus folgenden Bestandteilen bestehen:

MAKRONÄHRSTOFFE
40 % Kohlenhydrate
30 % Protein (Eiweiss)
30 % gute Fette

Alles zusammen trägt dazu bei, dass wir uns wohlfühlen, fit bleiben, gesund älter werden, die Leistung erbringen und die Sachen machen können, die uns Freude machen.

Zählen Sie Nährstoffe

Wieviel Nährstoffe sind in dem Essen, das ich täglich zu mir nehme.
Es sind die Bestandteile, die meinem Körper etwas bringen.
Natürlich sind auch Kalorien drin (Energieeinheit) aber es macht keinen Sinn, Kalorien zu zählen und sich keine Gedanken zu machen, was in den Kalorien wirklich enthalten ist.
Denn es kommt vor allen auf die Nährstoffe darauf an, auf die Versorgung.

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten von Mahlzeiten. Ein beliebtes Nahrungsmittel ist der Burger mit wenig Nährstoffdichte/Mahlzeit. Ganz auf der rechten Seite der Grafik steht eine Dose mit Pulver (Shake). Am Anfang fand ich es befremdend aus einer Dose zu essen, wenn ich ein Sojaschnitzel auf Salat essen kann. Aber ehrlich gesagt, wusste ich nicht, was in dem Sojaschnitzel auf Salat tatsächlich drin ist. Wie sehr kann ich mich auf die Nährstoffe verlassen, wovon ich glaube, dass sie drin sind?
Es gibt sehr viele Studien die leider bestätigen, dass durch die Art der Landwirtschaft, die Lagerungsmöglichkeiten, die Umwelteinflüsse, die Inhaltstoffe unserer Nahrungsmitteln sehr zu wünschen übrig lassen. Die Inhaltstoffe in den natürlichen Lebensmitteln Obst und Gemüse, die wir oft sehr teuer einkaufen und die erst nach einer Weile bei uns auf dem Tisch stehen, sehr wenig von dem enthalten, was wir annehmen.
Auch die Zubereitung stellt einen Verlust der Inhaltstoffe dar. Wir haben nicht immer die Zeit und die Muse alles perfekt zuzubereiten: Frisch und biologisch zu kochen und den unterschiedlichen Bedarf von jedem Familienmitglied (je nachdem, was er leistet) zu berücksichtigen. Vielleicht klappt es nicht immer im Alltag.
Bei der Shake-Mahlzeit kann ich mich bei jeder Mahlzeit darauf verlassen, dass drin ist, was drauf steht und dass es eine abgerundete und vollständige Mahlzeit ist: die vorher besprochenen Makrostoffe sind in der Menge und in der Verteilung drin. Es macht das Leben einfacher.

Eine ausgewogene Mahlzeit ermöglicht den Aufbau von Muskeln und Knochen, da sie ausreichend Protein (Baustein für Muskeln) und Mineralstoffe enthält.
Darüberhinaus unterstützt die Vollständigkeit der Mahlzeit eine Gewichtregulierung. In der Tat, fehlen manche Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme) oder Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine, Fette) oder sind nicht ausreichend vorhanden, werden chemische Prozesse im Körper beeinträchtigt. Übergewicht signalisiert eine unzureichende Versorgung.
Wir brauchen eine höhere Nährstoffdichte bei jeder Mahlzeit, die wir zu uns nehmen.
Die Profisportler wissen es schon lange. Jedoch bräuchten es die Hobby-Sportler viel mehr. Der durchschnittliche Mensch heute arbeitet sehr viel, hat viel Stress und beginnt mit Marathon und Extremsportarten. Der Stress ist besonders schädlich für den Körper. Es werden sogar Reparaturmechanismen ruhiggestellt und wenn Sport und Mehrbelastung dazukommen, ist es besonders umso wichtiger, dass diese Menschen eine ausgewogene Ernährung bekommen, die ihrem Lebensstil angepasst ist.

Sechs wichtige Lebensmittelgruppen

Das Zusammenspiel und die Berücksichtigung aller 6 Gruppen ermöglicht ein ausgewogenes und gesundes Leben.
Die wichtigste Mahlzeit stellt das Frühstück dar. So bleibt man über den ganzen Tag leistungsfähig, fit und hat keine Energieeinbrüche. Nur 20% der Menschen frühstücken. Diejenigen, die frühstücken, essen gerne einfache Zucker (Brot, Toast, Zucker, Marmelade, Honig, Nutela...), also zucker- und kohlenhydratbetont. Der Blutzuckerspiegel erreicht einen hohen Wert. Die Bauchspeicheldrüse reguliert diesen schädlichen Anstieg und senkt den Zuckerpegel durch Insulinausschüttung. Insulin hindert ca. für 6 Stunden eine mögliche Fettverbrennung. Wir würden aber gern das Fett verbrennen und in Energie verwandeln. Nach vielleicht 2 Stunden bekommen wir wieder Hunger. Dadurch werden wir nervös, grantig oder unkonzentriert. Es entsteht wieder der Drang nach Zucker. Es führt oft zu Übergewicht, Alterszucker, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen.
Beim ausgewogenen Frühstück wird Insulin im normalen Bereich produziert: wir sind länger satt, haben keinen Heißhunger, die Fettverbrennung funktioniert optimal und der Zucker kann in Muskeln abgebaut werden.

Essen Sie mehr Gemüse und Obst

Gemüse und Obst sind basenbildend und unterstützen somit ideal den Säure-Basen-Ausgleich.
Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Sie sind bekannt für ihre antioxidative Wirkung.

Besonders zu empfehlen:
- Kartoffeln
- Alle Gemüsesorten (außer Tomaten)
- Reife Früchte und Trockenobst (außer Aprikosen)
Hervorragend: Mandeln, Banane, Kastanien

Sorgen Sie immer für eine Schale frisches Obst auf der Anrichte. Erfahrungsgemäß geht kleingeschnittenes Obst und Gemüse schnell weg.
Wichtig ist, das Obst nicht zu schälen, da wichtige Ballaststoffe in der Schale enthalten sind. Deshalb empfehle ich gern Bio-Obst.

Vollkornprodukte statt raffiniertes Getreide

Raffiniertes Getreide ist zum Beispiel
- Weißbrot
- weißer Reis
- raffinierte Nudeln
- Gebäck aus Weißmehl
- raffiniertes Müsli...


Vollkornprodukte machen länger statt und sorgen für mehr Ballastoffzufuhr.
Getreide gehört zu den Kohlenhydratenten, die ca. 40 % unserer täglichen Ernährung ausmachen sollten.
Sie sind säurebildend.

Gesunde Fette

Nüsse, Avocados, Oliven und Rapsöl gelten als gesünder als andere Fette.
Fette - sogar gesunde Fette - enthalten viele Kalorien. Wer Figur formen möchte, sollte nicht zuviel davon essen. Gesunde Fette sollten 30% unserer Ernährung ausmachen.

Trinken

Wasser wird für viele Funtionen im menschlichen Körper benötigt:
- Erhaltung normaler körperlicher Funktionen
- Erhaltung normaler kognitiver Funktionen
- Erhaltung normaler Regulierung der Körpertemperatur...

70% unseres Körpers und 90% unseres Gehirns besteht aus Wasser (Blut, Lymphe, Sekrete, Periode, Säfte, Hormone...).
Trinken wir zu wenig, trifft die Dehydratation zuerst die Gehirnzellen.

Am Morgen benötigt der Körper gleich Wasser, da er über Nacht einiges an Wasser verliert. Wir verbrauchen tagtäglich über Ausscheidungen, Atem und Schwitzen rund 1-1 1/2 L Flüssigkeit und sogar mehr bei Sport und heißem Wetter.

Wir sollten ca. 1 L Wasser pro 25 Kg Körpergewicht am Tag trinken und zwar stilles Wasser und vorzugsweise basisches Wasser.
Schwarztee, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol und süsse Getränke wirken stark übersäuerend, deswegen rate ich davon ab.
Wer Abwechslung möchte, kann sich Kräutertees machen, Wasser mit dem Herbalife Aloe Konzentrat trinken oder mit dem Herbalife Kräuterextrakt.

Wassermangel ist beinahe eine Volkskrankheit geworden. Trinken Sie zu wenig, erhöht sich die Übersäuerung im Körper, denn spätestens im Stadium der Dehydratation beginnt der Körper sein Wasser zu rationieren - ab jetzt werden nur noch lebenswichtige Funktionen bedient. Die dringende Entgiftung der täglich neu anfallenden Schadstoffe aus der Umwelt sowie die der sauren Schlacken aus dem körpereigenen Stoffwechsel wird zurückgestellt. Sie unterstützen den Säure-Basen-Ausgleich dadurch, dass sie 2-3 L basisches Wasser täglich trinken.

Gesunde Snacks

Gesunde Snacks sind zum Beispiel:
- frisches Obst
- rohes Gemüse
- Nüsse
- Herbalife Proteinriegel
- Herbalife geröstete Sojabohnen
- Sojajoghurt

Der Snack sollte eine Kleinigkeit sein und nicht eine volle Mahlzeit ersetzen. Idealerweise gibt er die Möglichkeit, mehr Protein am Tag zu essen.

Chrono-Ernährung

- Beginnen Sie den Tag mit einem gesunden nährstoffreichen Frühstück.
- Nehmen Sie zwei Hauptmahlzeiten zu Ihnen und bei Bedarf 1-2 gesunde Snacks
- Versuchen Sie, Ihre Mahlzeiten zu planen und auf keine Hauptmahlzeit zu verzichten.
- Achten Sie auf ausgewogene Mahlzeiten. Vermeiden Sie zuckerhaltige Snacks, weil diese ohne Nährwert sind und viele Kalorien enthalten.
- Stimmen Sie die Zeiten Ihrer Mahlzeiten gut ab. Essen Sie nicht zu spät zu Mittag.
- Essen Sie regelmäßig. Finden Sie Ihren Rhytmus und halten Sie möglichst ein.

Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme kann eine wichtige Rolle bei der Gewichtsregulierung spielen.

Das sollten Sie wissen

Durch Ernährung kann gezielt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt gesorgt werden. Dabei ist es wichtig, säurebildende Nahrungsmitteln, saure Nahrungsmitteln und basenbildende Nahrungsmitteln voneinander unterscheiden zu können.
Trotz Umstellung der Ernährung lassen sich jedoch in manchen Fällen keine ausreichenden Erfolge verzeichnen. Ein schwacher Säurestoffwechsel kann der Grund sein.

Saure, säurebildende, basenbildende Kost

1) Säurebildende Nahrungsmitteln

- Tierisches Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier)
- Käse, Milch
- Getreide (Hirse, Reis, Weizen... also auch Brot und Nudeln)
- Hülsenfrüchte (Linsen, Soja, Kichererbsen...)
- Süßigkeiten (Zucker, Kuchen, Schokolade, Bonbons, Marmelade...)
- Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse... außer Mandeln)
- Tierische und raffinierte pflanzliche Öle
- Kaffee, Alkohol, Schwarztee, süße Getränke, Kakao


Der Verzehr von Fleisch, Fisch, Eier verursacht Harnsäure, von Milchprodukten Schwefelsäure, von Süßigkeiten und süßen Getränken Essigsäure.
Diese Nahrungsmitteln enthalten keine Säure. Die Säure entsteht bei der Verdauung.
Der Körper neutralisiert die Säure, indem er sie mit körpereigenen Mineralstoffen bindet.

2) Saure Nahrungsmitteln

- Saure Früchte: Zitrusfrüchte, Beeren, Kernobst, Rhabarber, nicht reifes Obst, Obstsäfte
- Saures Gemüse: Tomate
- Honig
- Essig
- Joghurt, Quark

Man erkennt sie am sauren Geschmack. Normalerweise haben sie eine basenbildende Wirkung auf den Körper, außer bei Personen, die unter eine Stoffwechselschwäche leiden. Bei dieser Störung des Säurestoffwechsels funktioniert der Abbau- und Umwandlungsprozeß der Säuren nicht richtig und es treten Unwohlsein oder plötzliche Müdigkeit nach Mahlzeiten auf, die saure Nahrungsmitteln enthalten. Die entstandene Säure im Körper wird zwecks Neutralisierung mit Mineralstoffen gebunden, sowie es bei säurebildenden Nahrungsmitteln der Fall ist.

In der Grafik nebenan sehen Sie eine Reihe von Köstlichkeiten.
Aber was dem Gaumen gut schmeckt ist nicht immer gesund.

3) Basenbildende Nahrungsmitteln

- Kartoffeln
- Alle Gemüsesorten (außer Tomaten)
- Reifes Früchte und Trockenobst (außer Aprikosen)
Hervorragend: Mandeln, Banane, Kastanien


Basenkost ist mineralstoff- und vitaminreich und somit von größter Wichtigkeit bei Übersäuerung.
Pflanzenkost enthält viele Antioxidantien. Diese neutralisieren durch Abgabe von Elektronen freie Radikalen im Körper.

Fazit:
Mehr Gesundheit durch eine Vielzahl an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien, weniger Übersäuerung, mehr Vitalität: dies alles spricht eindeutig für die Pflanzenkost ohne tierisches Eiweiß.

Vegane Ernährung

Ernährung

Vegane Ernährung, also ohne tierische Produkte, ist eine mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung, die in Bezug auf "wenig Übersäuerung" am besten abschneidet.

Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Nüsse, Sprossen, Kräuter, Öle und Fette sind die Hauptbestandteile diese Ernährungsweise. Zwar bringen Hülsenfrüchte und Sojaprodukte etwas Säure in den Körper aber viel weniger als Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Tipp: Gemüse und Obst sollten also überwiegen.

"Gesünder Leben ohne Tiereinweiß" ist ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt, da in zahlreichen Studien nachweislich festgestellt wurde, daß ein enger Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen und dem Verzehr von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs besteht. Mehr Informationen dazu finden Sie in der China Study von Collin Campbell .

Vegane Ernährung macht vital, übersäuert weniger und verursacht kein überschüssiges Gewicht.

Vegane Ernährung ist gesundheitlich, ethisch, wirtschaftlich und ökologisch gesehen eine weise Entscheidung für eine verantwortungsvolle Lebensweise.

Gesünder Leben ohne Tiereiweiß: Warum keine Milch?

In einem Interview mit Graswelt sagte der bekannte Arzt und Psychotherapeut Dr. Ruediger Dahlke zu dem Thema Milchprodukte:

Zwar enthalten Milch und die daraus erzeugten Produkte viel Kalzium, sie entziehen dem Organismus aber noch mehr, als sie liefern. Dafür verantwortlich ist auch die Übersäuerung, die mit dem Konsum von Milch(produkten) einhergeht. Dieses übersäuerte Milieu ist geradezu ein Knochen-Killer, schadet aber auch anderen Geweben erheblich.

Warum Milch(produkte) so gefährlich im Hinblick auf Herzprobleme und Krebs und die Fülle der Zivilisationskrankheiten sind, hat wahrscheinlich mehrere Gründe. Ein inzwischen wissenschaftlich belegter Grund hängt mit der Tatsache zusammen, daß Milch Wachstumshormone wie den IFG-1-Faktor enthält, der die Zellteilung anregt und die Entsorgung alter Zellen hemmt. Das ist wohl für das Neugeborene gut, für Erwachsene aber offensichtlich ein Krebsprogramm. Milch, die immer Muttermilch ist, soll Wachstum beim Säugling fördern. Später sollten Menschen im übertragenen Sinn wachsen, und weitergehende Wachstumsförderung im Körper über das Kindesalter hinaus ist offensichtlich gefährlich.

Die chinesische Medizin sagt uns schon immer, daß Milch verschleimt, und so zeigte sich in den drei Jahrzehnten meiner Beratungstätigkeit, daß schon allein der Verzicht auf Milch(produkte), den ich allen Eltern von Allergie-Kindern riet, das Problem in vielen Fällen löste, in allen besserte.

Was Diabetes I angeht, wissen wir längst, daß alle Betroffenen Antikörper gegen Kuhmilchprotein im Blut haben. In Ländern mit wenig Milchkonsum wie Japan ist Diabetes I praktisch unbekannt, in solchen mit noch viel mehr Milchkonsum, wie in Finnland, stellt der jugendliche Zucker eine Volksseuche dar. Wir müssen davon ausgehen, daß es ohne Kuhmilchkonsum auch keine Zuckerkrankheit gäbe. Auch den Diabetes II fördert die tierproteinreiche Kost, wie die China Study belegt.

Ohne tierisches Eiweiß: Buchempfehlung

Wer im Moment noch Mischkost zu sich nimmt, kann zum Beispiel damit anfangen, sich vegetarisch zu ernähren. Dies ist eine gute Vorbereitung für die Umstellung auf vegane Ernährung. Als Literatur seien folgende Bücher empfohlen:


Größte Epidemiologische Studie zum Thema Ernährung

  • China Study von Prof. Campbell - Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise - Bio