Zeitgemäße Frauenheilkunde: Schwangerschaft

Körperflüssigkeiten

Schwangerschaftsbeschwerden

70% des Körpergewichtes besteht aus Körperflüssigkeiten.
Zellen von Muskelgewebe haben zum Beispiel einen Wasseranteil von 75 %, Blutplasma 90 %, Körperfett 25 %, Knochen 22 %, Gehirn 90%.
Körperflüssigkeiten sind unter anderem Blut, Lymphe, Verdauungssäfte (Speichel, Galle..), Urin, Schweiß, Tränenflüssigkeiten, Menstruation, Samenflüssigkeiten, Sekrete (Vaginalsekret, Nasensekret...)...

Körperflüssigkeiten haben unterschiedliche pH Werte. Hier einige Beispiele:

Blut 7,35 - 7,45
Speichel 7,1
Galle 8,5
Bauchspeicheldrüsensaft 7,5 - 8,8
Darmsaft 8
Magensaft 1,6 - 3,2
Urin (am Nachmittag) 7 - 7,5
Lymphe 7,41

Jede Körperflüssigkeit hat einen anderen pH-Wert aber insgesamt bewegt sich der pH-Wert des Körpers mit seinen Körperflüssigkeiten zwischen 7,35 und 7,45.
Dieses basische Milieu macht unsere Gesundheit aus.
Die Körperflüssigkeiten transportieren Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen und deren Zellen und sorgen für den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten.

Das Fruchtwasser

In der Schwangerschaft bzw. im Wochenbett zählen noch das Fruchtwasser bzw. die Muttermilch zu den Körperflüssigkeiten. Das Fruchtwasser umgibt den menschlichen Embryo und weist einen pH Wert von 8,5 auf.

Übersäuerung in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft wird das natürliche Ausleiten von Stoffwechselabfällen und Giftstoffen durch das Ausbleiben der Menstruation eingeschränkt. Der Grad der Verschlackung nimmt Monat für Monat zu und entsprechend auch der Bedarf an Mineralstoffen zur Neutralisierung der überschüssigen Säure. Mineralstoffe werden ohnehin für die Versorgung des heranwachsenden Kindes in hohem Maße gebraucht.
Der pH Wert der Körperflüssigkeiten z. B. des Fruchtwassers sinkt. Die Körperflüssigkeiten verdicken sich, so daß die Zellen im Körper schlechter mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Außerdem werden Abfallstoffe der Zellen nicht mehr ausreichend und rechtzeitig abtransportiert und ätzen und reizen somit die Zellen.
Wenn der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät durch Übersäuerung des Körpers entstehen kurz- oder langfristig Beschwerden, die sog. Schwangerschaftsbeschwerden, die die Schwangerschaft und später das Wochenbett ganz schön beschwerlich machen können.

Schwangerschaftsbeschwerden

Durch die Übersäuerung und den Mangel an Mineralstoffen entstehen oftmals die Schwangerschaftsbeschwerden und verstärken sich gegen Ende der Schwangerschaft. Es sind unter anderem:

- Hautprobleme wie Hautpilz, Schwangerschaftsstreifen, Juckreiz
- Hitzewallungen
- Ödeme
- Migräne
- Hämorrhoiden
- Übelkeit

Der Verschlackungsgrad ist manchmal so stark, daß sogar im Wochenbett nach Beginn des Wochenflusses, die Beschwerden für einige Zeit weiterbestehen können oder sogar erst aufkommen, vor allem, wenn die Wöchnerin anfängt zu verhüten . Es sind z. B.

- Kopfhautprobleme und Haarausfall
- Cellulite
- Krampfadern und Besenreiser

Wichtigkeit der Entschlackung

Es ist von großem Wert, täglich für Entschlackung zu sorgen, vor allen, wenn Kinderwunsch besteht, um mit einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt in die Schwangerschaft zu gehen. Die Übersäuerung in der Schwangerschaft kann sich auf die Gesundheit des Kindes auswirken (z. B. trockene, entzündete Haut, Allergien...). Ein ausgeglicher Säure-Basen-Haushalt in der Schwangerschaft ist deswegen für Mutter und Kind gesundheitsfördernd.

Entschlackung und Entgiftung zwischen Schwangerschaften sind von großer Bedeutung, um langfristige Beschwerden zu meiden, die dadurch entstehen, daß der Körper durch Schlacken und den Mangel an Mineralstoffen kontinuierlich belastet wird und schließlich abbaut.

Landkarte der Anwendungen in der Schwangerschaft



Ein säurelastiger Lebensstil mit chronischer Dehydratation, einer ungesunden Ernährung mit zuviel Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukten, Weißmehlprodukten, Zucker, Süßigkeiten, Kaffee, Softdrinks, Wasser mit Kohlensäure, Alkohol und Nikotin und parallel dazu Bewegungs- und Schlafmangel sowie Umweltgifte, Medikamente (einschl. Pille) und Stress führt nach und nach zu einer mangelhaften pH-Regulierung. Der pH-Wert der Körperflüssigkeiten (wie Blut, Lymphe, Urin, Menstruation, Tränen, Darmsaft, Galle, Magensaft, Speichel...) sinkt (durch mehr Säure) und die Körperflüssigkeiten verdicken sich. Die Aufgabe der Körperflüssigkeiten ist jedoch, Mineralstoffe und Vitamine zu den Zellen zu bringen und die Stoffwechselabfälle der Zellen wieder abzutransportieren. Sind die Körperflüssigkeiten dickflüssig geworden, klappen diese Zufuhr- und Abfuhrmechanismen nicht mehr wirklich.
Der Körper kann bis einem gewissen Mass die tägliche Säureschwemme ausgleichen. In der Not plündert der gestresste Organismus seine Mineralstoffdepots in den Geweben, Knochen, Kopfhaut und Zähnen, weil er damit die Säure chemisch neutralisiert. Es entstehen die ersten Symptome der Übersäuerung. Ausschlaggebend dafür waren unsere Lebensgewohnheiten. Ewig grüsst das Murmeltier.
Hier geht es darum, Säure zu reduzieren und auszuscheiden
und den Körper aktiv und ausreichend mit Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen, Eiweiss und Energie zu versorgen.
Funktioniert wieder der Kreislauf von Input (Versorgung der Zellen mit Mineralstoffen und Vitaminen) und Output (Entsorgung von Stoffwechselabfällen der Zellen), regeneriert sich der Körper und blüht wieder auf. Es bleibt jedoch ein ewiger Balance-Akt. Hören wir auf, die Übersäuerung im Organismus auszugleichen, steigt der Säurepegel wieder an und die Symptome der Übersäuerung treten erneut auf.

Wie entschlackt man in der Schwangerschaft?

Um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu erhalten, empfiehlt sich täglich basische Körperpflege zu verwenden, basisches AktivWasser zu trinken und für Füßbäder, die Ernährung anzupassen und Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, um den Mineralstoffbedarf zu decken.

Weitere fördernde Maßnahmen

Der Körper scheidet über die Haut, den Darm, die Lungen und die Nieren Stoffwechselabfälle und Giftstoffe aus. Diese Ausscheidungsorgane können durch Akupunktur unterstützt werden.

Säure bleibt im Körper zurück, weil zu wenig Sauerstoff für eine Oxidation zur Verfügung steht. Durch körperliche Anstrengung beschleunigt sich der Blutkreislauf und die Zellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt. Es empfiehlt sich deshalb regelmäßig spazieren zu gehen.

Wochenbett

Im Wochenbett beginnt der Körper sich wieder zu reinigen. Diese Reinigung ist jedoch nicht mit dem Wochenfluß abgeschlossen. Es braucht Monate, so daß die Beschwerden der Schwangerschaft durchaus noch weiterbestehen können. Die Körperflüssigkeiten reinigen sich nach und nach. Dabei spielen unsere Ausscheidungsorgane wie Haut, Lunge, Darm und Nieren eine große Rolle. Aber die Leber und das Lymphsystem übernehmen auch wichtige Funktionen.

Stillzeit

Lymphsystem verstehen

Wie der Abbildung zu entnehmen ist, ist das Lymphsystem im Brustbereich besonders ausgeprägt und verzweigt.

Eine Entschlackung und Entgiftung der Achselhöhlen und des Brustbereiches durch basische Körperpflege ist von dringlicher Notwendigkeit, wenn gestillt werden soll. Somit wird die Gesundheit von Mutter und Kind gleichermaßen gefördert.
Es ist zum Beispiel wichtig, keine sauren Deos zu verwenden, denn sie schließen die Poren der Haut. Gerade über die Achselnhöhlen scheidet der Körper viel aus. Es kommt sonst zu Giftstaus.
In der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist es besonders hilfreich, basische Körperpflege zu verwenden und basisches AktivWasser zu trinken, um Übelkeit, Ödeme, Juckreiz, Haarausfall, Hautpilz, Krampfadern, Schwangerschaftsstreifen, Allergien oder Migräne entgegenzuwirken. Eine zeitgemäße Frauenheilkunde berücksichtigt diese Aspekte.

Basische Körperpflege für die Schwangerschaft finden Sie hier.




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