Zeitgemäße Frauenheilkunde: Verhütung

Die Periode

Sei es in der Zeit, in der eine Frau verhütet oder in der Schwangerschaft/im Wochenbett oder in den Wechseljahren, Säure-Basen-Ausgleich wirkt sich entscheidend auf die Gesundheit der Frau aus. Durch gezielt mehr zeitgemäße Informationen, können Sie als Frau aktiv für Ihre Gesundheit etwas tun. Der Bereich der Frauenheilkunde liegt uns besonders am Herzen, weil soviel bewirkt werden kann.

Ab der Pubertät erfährt die Frau den Monatszyklus. Die Menstruation ist die körpereigene, periodische Reinigung der Gebärmutter und gehört zu den Körperflüssigkeiten der Frau.
Mit der Monatsblutung verlassen auch Giftstoffe und Stoffwechselabfälle den Körper, so daß sie zur natürlichen Entschlackung und Entgiftung beiträgt. Jeden Monat bereitet sich der Körper der Frau auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Trifft sie nicht ein, kommt die Menstruation. Ein paar Tage davor ist der Säurepegel im Körper am höchsten. Dies kennt jede Frau z. B. in der Form von Pickeln und Hautunreinheiten, Migräne oder Wassereinlagerungen kurz vor den Tagen.
Der Monatsfluß bringt Entspannung.

Empfängnisverhütung

Mit dem Einsatz von Empfängnisverhütungspillen unterbleibt der Eisprung, weil somit dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht wird. Wenn es keinen Eisprung gibt, kann es auch keine Schwangerschaft geben. Es klingt erstmal ganz praktisch, wenn die Frau keine Schwangerschaft wünscht; es verbergen sich jedoch unerwünschte Aspekte hinter diesem Eingriff.

Der Körper bekommt die Botschaft "Du bist schwanger". Dies bedeutet, daß es keine Monatsblutung mehr gibt, sondern eine "Entzugsblutung" nach 21 Tagen, eine sehr eingeschränkte Blutung (weniger und kürzer). Die gehemmte Ausscheidungsfunktion durch das Ausbleiben des Monatszykluses führt zu einem allmählichen Anstieg des Säurepegels im Körper, denn:
1) Die Pille enthält wie jedes Medikament Säure
2) Der Körper kann nicht mehr im gewohnten Mass auf die monatliche Reinigung zurückgreifen, um die im Körper aus verschiedenen Gründen entstandenen Säure auszuscheiden.
Das Säure-Basen-Gleichgewicht wird somit gestört und mit der Übersäuerung kommen in der Regel die ersten Symptome.

Symptome der Übersäuerung

Die Symptome der Übersäuerung sind unter anderem folgende:
- Haarausfall
- Kopfhautprobleme
- Krampfadern
- Hautprobleme (trockene Haut, Juckreiz, Allergien, Akne, Ekzem, Hautpilz...)
- Cellulite
- Migräne
- Ödeme
- Hitzewallungen
- bis hin zu Krebs

Warum ruft Übersäuerung Krankheiten hervor?

70% des Körpergewichts machen "Körperflüssigkeiten" aus, wie Blut, Lymphe, Zellsäfte... Diese Körperflüssigkeiten haben bestimmte pH Werte. Wenn eine Übersäuerung vorliegt, sinken diese pH Werte. Die Körperflüssigkeiten verdicken sich, so daß die Zellen im Körper schlechter mit Nährstoffen versorgt werden. Außerdem werden Abfallstoffe der Zellen nicht mehr ausreichend und rechtzeitig abtransportiert und ätzen und reizen somit die Zellen. Dieser Zustand verursacht Krankheiten.

Nebenwirkungen der Pille

Es kommt selten vor, daß auf dem Gebiet der Frauenheilkunde Fachkreise Wissen zu Themen wie Übersäuerung, Verschlackung und Reinigungsfunktion der Monatsblutung haben. Lediglich die hormonelle Situation der Frau wird in Betracht gezogen.

Die Beschwerden, die durch die Einnahme der Pille entstehen können, sind ebenso wenig ein Thema. Informationen über die Nebenwirkungen der Pille können dem Beipackzettel entnommen werden. Nicht selten steht hier unter anderem: Pilzbefall, Akne, Haarausfall, Hautausschlag, Ödeme, Krebs.

Soll es nun ein Zufall sein, daß diese Nebenwirkungen den Symptomen der Übersäuerung exakt entsprechen?

Es besteht deshalb ein großer Aufklärungsbedarf auf diesem Gebiet, damit den Frauen eine ganzheitliche Frauenheilkunde angeboten werden kann. Dabei stehen nicht nur die Beratung und Betreuung von Frauen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Verhütung und Wechseljahre im Vordergrund, sondern auch ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden.

Zervixschleim

Der Zervixschleim bildet den Schleimpfropf des Gebärmutterhalskanales. Es ist ein Sekret, das leicht basisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszykluses verändert. Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter außerhalb vom Einsprungzeitraumes zu verhindern. An den Tagen um den Eisprung herum wird der Zervixschleim unter dem Einfluss von Östrogen dünnflüssig, glasklar und fadenziehend und weist somit die größte Durchlässigkeit auf. Diese Konsistenz ermöglicht ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutter.

Fühlen ist leben

Szenario ohne Pille:
Der dünnflüssige Zervixschleim erhöht die Feuchtigkeit in der Scheide, die Libido nimmt zu, der Geschlechtverkehr ist einfacher. Mit dem Verlauf des Zykluses verändert sich die Empfindung der Frau für ihren Körper. Sie spürt Leben.

Szenario mit Pille:
Die Empfängnisverhütung der sogenannten Minipille beruht unter anderem auch auf einen Einfluß auf den Zervikalschleim. Dieser wird für Spermien undurchlässiger gemacht, die Scheide fühlt sich trocken an, die Geschlechtsverkehrlust verringert sich. Nun nimmt die Frau durch die Einnahme von Hormonen diese Auswirkungen auch in Kauf. Sie verliert das eigene Körpergefühl. Ihr Körper wird fremdgesteuert.

Vielleicht wird ihr all dies erst dann so deutlich, wenn sie die Pille nach einigen Jahren wieder absetzt, wenn der Körper wieder den Monatszyklus mit all seinen Stationen erfährt und die Beschwerden der Übersäuerung zurückgehen.

Lösungswege

Der Frau stehen andere nicht hormonelle Verhütungsmaßnahmen zur Verfügung, die den Monatszyklus nicht beeinflussen. Dies könnte eine bessere Möglichkeit sein.

Wenn man sich für die Pille entscheidet, kann die dadurch entstehende Übersäuerung in einem gewissen Maß mit basischer Körperpflege für die tägliche Hygiene und als Kuranwendungen ausgeglichen werden. Durch basisches Wasser , Ernährung und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann die Situation zusätzlich positiv beeinflußt werden.

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